Hintergründe und Grundlagen(wissen) zum Fahrradtourismus
»Rad« und »Bike« – was ist gemeint?
Das Fahrradfahren kennt viele Spielarten. Unterschiedliche Fahrradmodelle sind für bestimmte primäre Einsatzzwecke vorgesehen. Häufig verrät ihn der Name der Modellgruppe direkt, so z. B. beim Lastenrad, Rennrad oder Stadtrad. Nicht selten haben die Modellgruppen ihren ursprünglich englischen Namen behalten. Das Mountain- und Gravelbike Fahrradsegment für wechselnde Untergründe, insbesondere Forst- und Naturwege. sind dafür gute Beispiele. Beim Trekkingrad Vielseitiges Fahrrad für Alltag, Touren und längere Reisen. werden die beiden Sprachen sogar gemischt.
Dabei lässt sich eine Tendenz feststellen: Der Name klassischer Modellgruppen endet wie beim Stadt- und Rennrad i. d. R. auf »Rad«. Sie haben ihren primären Einsatz meistens auf asphaltierten Untergründen. Jüngere Modellgruppen, häufig solche die eher auf wassergebundenen Decken, grobem Untergrund, Naturwegen und Pfaden eingesetzt werden, tragen oft ein »Bike« im Namen.
Daran orientiert sich die Differenzierung der Begriffe in dieser Studie.
- Der Radtourismus Klassischer Tourismus mit dem Fahrrad, überwiegend auf Asphalt und wassergebundenen Wegen. umfasst den eher klassischen Tourismus mit dem Fahrrad – d. h. auf Asphaltwegen und Strecken mit wassergebundener Decke. Das Trekkingrad markiert hier die Grenze. Es war viele Jahre das Fahrrad, das Gäste am besten über Land, z. B. entlang von Flussradwegen vielfach mit Packtaschen, transportiert hat.
- Der Biketourismus Touristisches Fahrradfahren abseits geteerter Straßen und Wege. beschreibt das bevorzugte Fahren abseits geteerter Straßen und Wege. Vor allem Ausflüge und Reisen mit dem Mountain- und Gravelbike gehören in diese Kategorie.
Sind der Rad- und der Biketourismus gemeinsam gemeint, dann ist vom Fahrradtourismus Sammelbegriff für Rad- und Biketourismus. die Rede.
