Muster im Wochen- und Tagesverlauf
Über fast alle Zählstandorte hinweg ist anhand der Tagesganglinien und des Wochenverlaufs eine überwiegende Nutzung zu Freizeit- und Tourismuszwecken zu erkennen. Das Aufkommen steigt ab etwa 9 Uhr und flacht am späten Nachmittag wieder ab. Knapp 39 Prozent der Gesamtzählung der betrachteten Radwege in Sachsen entfällt auf das Wochenende. Die Sonntage sind noch einmal deutlich stärker nachgefragt als die Samstage. Dies unterscheidet die Messergebnisse im Freistaat von vergleichbaren Untersuchungen in anderen Bundesländern und Regionen und belegt eine hohe regionale Nachfrage.
Bis auf den Standort Wolkenstein am Zschopautalradweg, der mit 48 Prozent eine deutlich höhere Wochenendnutzung zeigt, gibt es keine signifikanten Abweichungen über alle anderen Zählstellen.
Grundlegend zeigen die ausgewählten Standorte ein homogenes Bild. Sowohl Wettereinflüsse als auch die Lage der Zählstellen und deren Bedeutung zur Nutzung der Radwege sind deutlich zu erkennen.
So zeigen stadtnahe Standorte wochentags eher eine Alltagsnutzung in den Morgenstunden sowie eine höhere Frequenz an Nachmittagen. Standorte außerhalb der urbanen Gebiete sind oft durch eine erhöhte Nutzung in den Vormittagsstunden der Wochenenden sowie in den Nachmittagsstunden gekennzeichnet. Dies deutet auf ein typisches Hin- und Rückfahrt-Muster hin.
Datenauswertung
Radverkehr nach Wochentagen
Erfasste Fahrten an allen betrachteten Zählstellen. Samstag und Sonntag vereinen zusammen knapp 39 Prozent des Wochenwertes.
Daten als Tabelle anzeigen
| Wochentag | Fahrten | Anteil |
|---|---|---|
| Montag | 226.004 | 11,8 % |
| Dienstag | 247.213 | 12,9 % |
| Mittwoch | 244.069 | 12,7 % |
| Donnerstag | 244.867 | 12,8 % |
| Freitag | 209.751 | 10,9 % |
| Samstag | 316.472 | 16,5 % |
| Sonntag | 428.964 | 22,4 % |
