Handlungsmaxime Biketourismus
Der strategische Ansatz für den Biketourismus Touristisches Fahrradfahren abseits geteerter Straßen und Wege. unterscheidet sich aufgrund der Ausgangslage (vgl. Besucherinteresse, S. 11) deutlich vom Radtourismus Klassischer Tourismus mit dem Fahrrad, überwiegend auf Asphalt und wassergebundenen Wegen. .
Ziel ist und bleibt es, den Freistaat zu einer führenden grenzübergreifenden Destination weiterzuentwickeln, wie durch die »Tourismusstrategie Sachsen 2025« (2019), die »Fachplanung Mountainbike Fahrrad für das Fahren auf grobem Untergrund, Naturwegen und Pfaden. im Freistaat Sachsen« (2021), den »Masterplan Tourismus Sachsen« (2023) unter Beteiligung und Zeichnung der Ressorts vereinbart. Die Umsetzung des Masterplan Tourismus wurde durch den Koalitionsvertrag für die 8. Legislaturperiode des Sächsischen Landtages 2024 bis 2029 bekräftigt.
Das vereinbarte Ziel ist nur dann weiter realistisch, wenn die »Fachplanung Mountainbike-Tourismus im Freistaat Sachsen« nicht nur zwischen den touristischen Akteuren, sondern wie konzipiert in fördernder Zusammenarbeit mit den anderen Ressorts der Staatsregierung marktgerecht umgesetzt wird. Bei der Umsetzung der Fachplanung Mountainbike-Tourismus haben Stand Frühjahr 2025 nach Einschätzung der Arbeitsgruppe »Mountainbike-Tourismus in Sachsen« und der »Sächsischen Netzwerkstelle für Mountainbike-Tourismus« folgende Handlungsschwerpunkte Priorität:
- die Verbesserung der biketouristischen Rahmenbedingungen – um infrastrukturell weiter entwicklungsfähig sowie für Initiatoren und Betreiber attraktiv zu sein, mit dem Ziel der Verstetigung der initiierten Strukturen;
- die marktorientierte Produkt(weiter)entwicklung – um den erarbeiteten Vorsprung der Angebote zu halten, sie nachfragegerecht zu verbessern und mit neuen Reiseanlässen das Portfolio zu vervollständigen;
- der Ausbau der Vermarktung – um den Biketourismus weiter als progressiven aktivtouristischen Imageträger für den Freistaat nutzen zu können
- die schrittweise Qualitätsverbesserung im Betrieb – um die Leistungsfähigkeit an allen Kontaktpunkten und die Wertschöpfung kontinuierlich zu steigern.
